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Zwischensparrendämmung
Die am häufigsten verwendete Form der Dachdämmung im geneigten Dach ist die Zwischensparrendämmung. Dabei wird die Wärmedämmung exakt zwischen den Sparren eingebaut. Wurde früher eine Lüftungsebene oberhalb der Wärmedämmung und unterhalb der Eindeckung eingefügt, so wird heute der Raum zwischen den Sparren vollständig mit Dämmstoffen ausgefüllt. Dafür gibt es mehrere Gründe. Ein Hauptgrund ist die vollständige und damit effiziente Ausnutzung vorhandenen Raumes, um einen möglichst hohen Wirkungsgrad der Wärmedämmung zu erreichen. Weiterhin sind die damals verwendeten Unterspannungen im Neubaubereich nahezu vollständig durch Unterdeckungen ersetzt worden. Unterdeckungen weisen im Vergleich zu Unterspannungen keinen Zelteffekt auf und können deshalb mit den Wärmedämmungen ohne Probleme in Kontakt kommen. So werden nicht belüftete Konstruktionen auch seitens der Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks empfohlen. Davon nicht betroffen ist die Ebene zwischen der Unterdeckung und der Eindeckung. Bei nachträglich eingebauter
Zwischensparrendämmung reicht die Sparrenhöhe häufig nicht
aus, um eine effektive Dämmstoffdicke einzubauen. Als ausreichend
effektiv können Dämmstoffdicken von 240 mm bei einer Wärmeleitgruppe
von 040 W/mK angesehen werden. Zusätzlich stellt der Sparren selbst
eine Wärmebrücke dar. Zwei zusätzliche und empfehlenswerte
Maßnahmen können Abhilfe schaffen:
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