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Bei einer unbelüfteten
Konstruktion wirkt sich ein Wechsel bauphysikalisch nicht negativ aus
- anfallendes Niederschlagswasser unterhalb der Eindeckung wird sicher
um das Hindernis herum geleitet
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Nicht belüftetes Dach
Beurteilung
Nicht belüftete Konstruktionen
sind im Sinne der Fachregeln des deutschen Dachdeckerhandwerks die bevorzugten
Konstruktionen. Ihre Vorteile lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Der baukonstruktive Aufwand zur Sicherstellung der Lüftungsebene
- besonders bei Dachdurchdringungen - entfällt. Im Zusammenhang damit
muss jedoch auf die einwandfrei luftdichte Ausführung der Luftsperre/Dampfbremse
- wiederum besonders an den Durchdringungspunkten - hingewiesen werden.
Es wird eine höhere Luft- und Winddichtigkeit der Konstruktion
erreicht. Dies gilt insbesondere bei der Ausbildung eines Unterdaches.
Die gesamte Konstruktion kann dann in die Berechnung des Wärmeschutzes
einfließen.
Bei Anordnung der Dämmung zwischen den Sparren kann der gesamte
Sparrenquerschnitt zu Dämmzwecken genutzt werden. Der Raum der Lüftungsschicht
entfällt. Damit sind diese Konstruktionen wirtschaftlicher als belüftete
Dächer.
Bei einer Kombination von Zwischensparrendämmungen mit Aufsparrendämmungen
oder Untersparrendämmungen wird die Wärmebrückenwirkung
der Sparren verhindert/vermindert und die Sparren können - aus gestalterischen
Gründen - sichtbar bleiben, wenn die Wärmedämmung über
den Sparren angeordnet ist. Für reine Aufsparrendämmungen kommen
verstärkt vorgefertigte Elementdächer zum Einsatz.
Auf einen Einsatz von chemischen Holzschutzmitteln kann verzichtet
werden, da die Sparren allseitig von einer Bekleidung umschlossen sind.
Erforderlich dabei ist eine diffusionsoffene Bauweise mit einem sd <
0,02 m. Dieser Punkt hat in die DIN 68 800 T3 (vorbeugender chemischer
Holzschutz) Aufnahme gefunden.
(c) planungsgruppe dach
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